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ICH BIN EIN DRINNIE

ein ungewöhnlicher Auftakt ins Kunstjahr 2026
Deutsch-dänische Frühjahrsausstellung, veranstaltet vom Verein KUNST FÜR ANGELN e.V., eröffnet am Sonntag, den 19. April 2026

Mit einer starken deutsch-dänischen Zusammenarbeit eröffnet der gemeinnützige Verein KUNST FÜR ANGELN e.V. das Kunstjahr 2026.

Die große Frühjahrsausstellung „Ich bin ein Drinnie“ macht den Wittkielhof bei Kappeln im April zu einem Treffpunkt für zeitgenössische Kunst, kulturellen Austausch und neue Perspektiven in der Grenzregion zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark.

Kunst verbindet – über Grenzen hinweg

Seit seiner Gründung im Jahr 2022 verfolgt KUNST FÜR ANGELN e.V. das Ziel, die nördlichste Region Schleswig-Holsteins nachhaltig mit zeitgenössischer Kunst zu bereichern und den kreativen Austausch mit dänischen Künstlerinnen und Künstlern zu intensivieren. Die geografische Nähe zur deutsch-dänischen Grenze wird dabei bewusst als kulturelle Chance verstanden: Kunst wird zu einem verbindenden Element zwischen Sprachen, Generationen und künstlerischen Positionen.

Im Jahr 2026 wird diese Zusammenarbeit weiter vertieft. In enger Kooperation mit der Sønderjyllands Kunstskole und unter der Kuratierung des dänischen Künstlers und Kunstpädagogen Thomas Lunau präsentiert der Verein eine Ausstellung, die deutsche und dänische Perspektiven auf natürliche Weise vereint.

„Ich bin ein Drinnie“ – ein Titel, der Neugier weckt

Der ungewöhnliche Ausstellungstitel eröffnet bewusst einen weiten Interpretationsraum. „Drinnies“ – ein Begriff für Menschen, die es bevorzugen, sich in Innenräumen, in ihrer eigenen Komfortzone aufzuhalten – stehen sinnbildlich für gesellschaftliche Entwicklungen, die spätestens seit der Corona-Zeit deutlicher hervorgetreten sind. Zwischen Rückzug, Selbstbeobachtung und neuer innerer Reflexion spiegeln die ausgestellten Werke die Lebensrealitäten der Gegenwart und persönliche Haltungen wider.Der „Drinnie“ von heute sucht echte soziale Kontakte – mit „echten“ Menschen! Immer mehr Experten erkennen: soziale Medien sind am Ende, echte Menschen ziehen sich aus digitalsynthetischen Welten ins Analoge zurück.